DPSG Heimbuchenthal

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Wochenendlager der Sippe Hirsch am 16. und 17. April 88

Dienstag 19. April 1988 von daniel

Die Bekanntschaft von Stefan zu einem Oberfeldwebel aus seiner Kaserne war der Grund für dieses Wochenendlager. Da dieser in einem Alpenverein Mitglied war, der eine Hütte in der Rhön besaß, lud er uns für ein Wochenende unter seiner Führung in diese Hütte ein.

So trafen wir uns also am Samstag morgen vor der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshochheim mit Herrn Sievers, um gemeinsam mit ihm auf die Hütte zu fahren. Es war  schon  gar  nicht  so  einfach,  die Hütte  zu  finden. Dies  bestätigte  Herr Sievers noch, als er uns von Wanderern erzählte, die nur ganz knapp an  der  Hütte vorbeiliefen,  ohne  sie  zu  bemerken.  Wir waren schon recht glücklich, nach dem Aufstieg die  Hütte  vor  uns  zu sehen.  Nach einer kurzen Begrüßung durch  den  Hüttendienst verstauten wir zuerst einmal unsere Ausrüstung in den Schlafräumen auf dem Dachboden.

Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg durch die Natur der Rhön. Wir wateten durch Schneefelder, vorbei an einem kleinen Schlößchen, bis hin zu alten Bergwerksschächten. Die Stimmung war gut und auch das Wetter hielt sich. Das Schlußstück unserer Tagestour machte uns schon ein bißchen zu schaffen, aber wir kehrten wieder alle wohlbehalten nach von unserem 20-km-Trip zurück. Müde, aber glücklich, fielen wir nach dem Abendessen in unsere Schlafsäcke.

Nach dem Aufstehen wuschen wir uns an den eiskalten Bergquellen, was eine gewisse Wachheit garantierte. Nach dem Frühstück setzten wir uns zu einem geradezu fürstlichen Frühstück zusammen, zu dem auch die Frau des Hüttendienstes ihren Beitrag leistete. Nach dem Frühstück verzogen wir uns noch ein bißchen nach draußen, um, wenn wir schon einmal in gebirgigem Gebiet waren, das Alpine Notsignal in der Praxis zu üben. Die Auffrischung von Erste-Hilfe-Kenntnissen beil kleinen Wunden kam hierbei auch nicht zu kurz.

Nach dem Mittagessen machten wir uns schon wieder auf den Heimweg. Diese Fahrt wurde allerdings durch eine Panne an Stefans Auto um einige Stunden verzögert. So kamen wir, nachdem wir uns von Herrn Sievers dankbar verabschiedet hatten, eben etwas spater, aber dennoch vollgepackt mit guten Eindrücken, nach Hause.

Der Beitrag erschien ursprünglich in der im Dezember 1988 einmalig erschienenen Stammeszeitschrift “Wegzeichen”

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 19. April 1988 um 20:32 und abgelegt unter Pfadfinder, Zeltlager. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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