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Archiv für September, 1988

Jungpfadfindersommerlager von 27. August – 02. September 88

Dienstag 20. September 1988 von daniel

Fast alle unsere Jungpfadfinder und Jungpfadfinderinnen trafen sich am Samstag gegen 9 Uhr zur Abfahrt ins alljährliche Sommerlager. Untergebracht in fünf Fahrzeugen zogen wir Richtung Hoch-Weisel bei Butzbach.
Kurz nach unserer Ankunft begannen alle drei Sippen sofort mit dem Aufbau ihrer Zelte und der Unterbringung des gesamten Materials. Sie bekamen an diesem Tag noch die Gelegenheit, sich mit der naheren Umgebung vertraut zu machen.

Am Abend begingen wir zusammen die Versprechensfeier von Andrea und Michael, die vor allen Jungpfadfindern und Jungpfadfinderinnen und Leitern  ihr  Leiterversprechen ablegten.
Sonntags besuchten wir, da keine katholische Kirche in der Nähe war, einen evangelischen Gottesdienst, der uns sehr begeisterte, da der Pfarrer  unsere  Anwesenheit des öfteren in den Gottesdienst mit einbaute.
Michael durfte an diesem Tag noch sein Lagerkreuz bauen und der Rest versuchte sich am “Pentagon”. Gegen Nachmittag verließen uns Thomas, Harald, Winfried und Michael, ohne deren Mithilfe wohl alles nicht so glatt gelaufen wäre.
Der Schwerpunkt des Lagers war das selbständige Kochen in den einzelnen Sippen, was  auch gleich schon in den ersten Tagen von Erfolgen  geprägt wurde.  So mußte im Laufe der Woche jeden Morgen der Einkaufsdienst jeder
Sippe in den Ort gehen, um die Verpflegung für den ganzen Tag zu kaufen, bevor die Sippenköche in Aktion treten konnten.

Der Morgen beinhaltete für den Rest der Sippen Frühsport, Waschen, Frühstück und Morgenrunde mit Fahnenaufzug. Danach begann das allgemeine Tagesprogramm.
Am Dienstag gestalteten die Gruppenleiter Stationen über Morse, Karte und Kompaß und Wandern, bei denen jeder Jungpfadfinder seine Kenntnisse vertiefen oder erneuern konnte. Denn genau diese Kenntnisse sollten bei einein Sippenhaik,  der am Nachmittag stattfand, angewandt werden. Alle drei Sippen hatten nach ihrer Rückkehr die tollsten Abenteuer zu erzählen.
Am Mittwoch besuchten fast alle das Butzbacher Freischwimmbad. Jedem gebührt ein großes Lob, denn die gesamte Strecke mußte gelaufen werden:  besonders kurz war  sie nicht.
Donnerstags waren alle Leiter  schwer  im Streß, weil an diesem Tag alle Möglichkeiten  geboten wurden,  Proben  abzulegen und  sich  neues  Wissen  anzueignen.  Von diesem Angebot machten alle Jungpfadfinder (innen), wie “angedroht”, regen Gebrauch.
Bei der Ordnung in den Zelten ließen sich unsere Jungpfadfinder auch nicht lumpen, wie sich  bei  den  täglichen  Zeltinspektionen  herausstellte. Nur eines war wohl nicht so gut: Wir gingen spät ins Bett und standen ziemlich früh auf, was uns am Ende des Lagers etwas zu schaffen machte. Aber wir hoffen, daß sich dies beim nächsten Lager ändern wird.
Ich  möchte  mich  an  dieser Stelle bei allen Eltern bedanken, die bei der Organisation dieses Lagers mitgeholfen   haben.   Auch   dem Platzwart, Herrn   Fischer, sei  gedankt.  Er  hat  sich wirklich rührend um uns gekümmert  und  war  immer  zur Stelle, wenn man ihn brauchte.
Wir haben in diesem Lager viel gelernt, sowohl von den Erfolgen als auch aus den Fehlern. Die nächsten Lager können nur besser werden.

Der Beitrag erschien ursprünglich in der im Dezember 1988 einmalig erschienenen Stammeszeitschrift “Wegzeichen”

Kategorie: Jungpfadfinder, Zeltlager | Kommentare deaktiviert